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	<title>Namibia Archives - Backpackistan</title>
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	<title>Namibia Archives - Backpackistan</title>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 37 &#8211; Okonjima bis Windhoek</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 03:02:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 224 &#8211; Okonjima bis Windhoek &#160; Heute steht keiner von uns gerne auf. Wir wissen ganz genau, wenn wir das nächste Mal geschlafen haben (oder es im Flieger zumindest versucht haben), ist es draußen 40 Grad kälter. Der letzte Anlaufpunkt für uns ist...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce_text block">
<p><strong>Gefahrene Kilometer: 224 &#8211; Okonjima bis Windhoek</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute steht keiner von uns gerne auf. Wir wissen ganz genau, wenn wir das nächste Mal geschlafen haben (oder es im Flieger zumindest versucht haben), ist es draußen 40 Grad kälter.<br />
Der letzte Anlaufpunkt für uns ist der Holzmarkt in Okahntja. Hier wollen wir unsere letzten namibischen Dollar in einheimische Holzarbeiten investieren. Da auf dem Holzmarkt nicht viel los ist, werden wir an jedem Stand von allen vier Seiten gleichzeitig belagert- und belabert.&nbsp;Ich kaufe Buchstützen für meine Mama, eine schöne kleine Statue der Big Five (Elefant, Löwe, Nashorn, Büffel und Leopard)für meinen Papa und viele, viele kleinere Sachen für Familie und Freunde.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2693" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4162.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch sehr beliebt hier sind Tauschgeschäfte mit T-Shirts und Hosen. So werde ich auf dem Markt noch fast sämtliche mit nach Afrika gebrachten T-Shirts los = Mehr Platz im Koffer für Holzgeschenke.<br />
Während wir uns auf dem Markt umschauen, werden gegenüber an der Tankstelle sämtliche Autos noch mal gründlich gewaschen. Krass, die Dinger waren echt mal weiss? Kann ich mich gar nicht dran erinnern…<br />
Nachdem die Autos gewaschen und wir mit Souveniers ausgestattet sind, schliessen wir unseren großen Kreis und bringen die Autos zurück zum Verleiher.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2694" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4163.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Sunny klagt auf dem Weg über garstige Zahnschmerzen und bekommt sofort, als letzte Aufgabe unseres MedicTeams, Schmerzmittel verabreicht. Das MedicTeam, das TechTeam, das NaviTeam, das VersorgerTeam, das OrgaTeam, das ErotikTeam und natürlich das SchnitzelTeam, haben die Reise ohne Verluste, oder größeren Schaden heil überstanden, und ihre Aufgaben zum Wohle aller bestens erledigt. Große Streits oder Krach gab es keinen, alle kamen wirklich gut miteinander aus, was auch gut ist, da man sich hier im Outback Afrikas einfach aufeinander verlassen können muss.</p>
<p>&nbsp;<br />
Über 8300 Kilometer haben uns die Toyota Hilux Jeeps zuverlässig und ohne größere Pannen quer durch Namibia, Simbabwe, Botswana und Südafrika gebracht. Wir haben alle großen Tiere des Kontinents gesehen, Eingeborenenstämme besucht, riesige Wasserfälle und kleine verzauberte Badebuchten gefunden, haben jede Nacht mit unseren Dachzelten unter dem freien Himmel übernachtet, derbe Gewitter gesehen und überlebt, die schönsten Sonnenauf- und Untergänge bewundert, tolle Menschen kennengelernt, sind vorzüglichst bekocht worden, haben ebenso vorzüglich selbst gekocht, haben gespielt, gesungen, gelacht, geweint und unendlich viele neue Erfahrungen gesammelt. Hier seht ihr übrigens die gesamte Route (die Kilometerangaben sind aufgrund der nicht gerechneten Fahrten durch die Nationalparks und teils große Offroad-Umwege leider ungenau, da ich die Karte erst im Nachhinein erstellt habe):</p>
<p>Viel reden wir nicht miteinander, als wir <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-1">wie an Tag Eins mit unserem Übergepäck wieder am Flughafen</a> stehen. Wir sitzen in der Sonne und geniessen ein letztes Mal die Wärme.<br />
Wie erwartet ist das Übergepäck hier, ganz im Gegenteil zum ordentlichen Deutschland, überhaupt kein Problem. Als wir in der Wartehalle sitzen, und im Sonnenuntergang dabei zusehen wie unser Flugzeug beladen und betankt wird, kommt mir eine Idee:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich suche jemanden vom Flughafenpersonal und belabere die liebe Frau so lange, bis sie mich, natürlich unter Aufsicht, durch die Glastür hinaus aufs Rollfeld treten lässt.<br />
Ein letztes Foto: Das Flugzeug, dass uns wieder nach Hause bringt, in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne Afrikas. (Siehe Gallerie)</p>
<p>Oh, du schönes, schönes Land, ich komme wieder!</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="jig2" class="justified-image-grid jig-aa39124395f83d20c5809af44a91d479 jig-preset-global jig-source-nextgen"><div class="jig-clearfix"></div><noscript id="jig2-html" class="justified-image-grid-html" data-lazy-src="skiplazyload" data-src="skipunveillazyload"><ul><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4162.jpg" title="DSC_4162"><img decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4162.jpg" alt="DSC_4162" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4162</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4163.jpg" title="DSC_4163"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4163.jpg" alt="DSC_4163" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4163</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4168.jpg" title="DSC_4168"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4168.jpg" alt="DSC_4168" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4168</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4156.jpg" title="DSC_4156"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-37/DSC_4156.jpg" alt="DSC_4156" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4156</p></li></ul></noscript></div>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 36 &#8211; Etosha Safari Lodge &#8211; Okonjima</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 03:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 323 &#8211; Etosha Safari Lodge &#8211; Okonjima &#160; Unser letzter vollständiger Tag in Afrika bricht an. Uaaa, was für ein Gefühl. Heute aber noch mal Afrika pur auf der AfriCat-Farm Okonjima. Den letzten Tag werden wir damit verbringen Leoparden und Geparden zu beobachten....</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 323 &#8211; Etosha Safari Lodge &#8211; Okonjima</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser letzter vollständiger Tag in Afrika bricht an. Uaaa, was für ein Gefühl. Heute aber noch mal Afrika pur auf der AfriCat-Farm Okonjima. Den letzten Tag werden wir damit verbringen Leoparden und Geparden zu beobachten. Wir machen uns auf den Weg. Die letzten 200 Kilometer durch Namibia brechen an. Wir fahren vorbei an den Ausläufern des riesengroßen, 48 Kilometer langen Waterberges.<br />
Auf diesem Berg haben 1904 die circa 3000 Mann starke deutsche Schutztruppe, den Aufstand der Herero niedergeschlagen. 3000 schwerst bewaffnete und bestens ausgerüstete Deutsche gegen 60.000 Herero mit Speeren, oder Pfeil und Bogen. Bei diesem Massaker haben nur circa 15.000 Herero überlebt. Die deutschen Truppen trieben die Ureinwohner dieses Landes zurück in die lebensfeindliche Omaheke Wüste und liessen jeden erschiessen, der sich der deutschen Stellung, auf der Suche nach Wasser wieder näherte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir besuchen eine Lodge auf der Spitze des Berges. Die Fahrt dort hinauf ist schon ein Abenteuer für sich. Die Wege sind teils so steil, das man auf der Kuppe angelangt, über die Motorhaube hinweg keinen Boden mehr sieht. Trotzdem jagen wir unsere Toyotas gnadenlos den Berg hoch. Wenn jetzt, auf den letzten Metern noch einer schlapp machen sollte, sind wir nah genug an unserem Autovermieter.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2690" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-399x600.jpg" alt="" width="399" height="600" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-399x600.jpg 399w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-768x1155.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-681x1024.jpg 681w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-700x1053.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964-199x300.jpg 199w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3964.jpg 997w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /></a></p>
<p>Der Blick aus den einzelnen Hütten der Lodge (jedes Zimmer ist quasi eine eigene kleine Holzhütte am Hang, mit Kamin und Balkon), ist der absolute Wahnsinn. Steppe, soweit das Auge reicht. So stellt man sich Afrika vor (nur meistens nicht so grün, wie es gerade ist).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von hier aus gehts ohne Umwege weiter nach Otjiwarongo, die Leoparden warten auf uns. Nach dem ersten großen Tor des Nationalparks und Leopardenreservats, sehen wir direkt die Warnschilder. Schon verrückt diese Verkehrszeichen mit Elefanten, Nashörnern, Leoparden und Warzenschweinen drauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Park ist wunderschön. Wieder sehen wir einige Abschnitte, in denen die gelbe Blume, unser &#8222;Afrikaraps&#8220;, blüht.<br />
Nachdem wir unsere Fahrzeuge auf der Campsite abgestellt haben, machen wir uns erst einmal daran die Fahrzeuge von den Aufklebern zu entfernen. Da wir auf jedes Auto um die zehn Aufkleber geklebt haben, einer davon 1 Meter mal 1 Meter auf der Fahrzeughaube, dauert die ganze Prozedur dementsprechend lange. Bah, sehen die Jeeps jetzt wieder weiss und langweilig aus.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2692" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3977.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Kurz nachdem wir fertig sind und uns gerade mit einer Limo in den Schatten der Bäume verzogen haben, kommen Chris und Daniel, unsere Guides für den heutigen Tag, mit zwei 9-sitzigen Toyota Safari-Jeeps.<br />
Das zweite und letzte Mal, begeben sich die Individualtouristen in die Luxustouri-Legebatterien.<br />
Erster Anlaufpunkt ist ein kleines Steinhaus, mit vielen Infotafeln und Fotos über die AfriCat Organisation. Chris erzählt uns (in sehr gutem Englisch), dass AfriCat seit bestehen in 1961, schon über eintausend Leoparden gerettet hat und erklärt, wie die Rettungsaktionen meist vonstatten gehen.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5009" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4099.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Die Leoparden sind für Rinderzüchter und andere Zuchtviehhalter ein Alptraum, da sie oft Tiere reissen, man sie nur sehr schwer fangen kann. Die Tiere werden oft also von den Farmbesitzern getötet. Häufig sogar, bevor sie überhaupt etwas gerissen haben. Genau diese Situation möchte die AfriCat Organisation ändern, da die Tiere von der Ausrottung bedroht sind. Überall im Land macht AfriCat Werbung und Seminare, dass die Farmbesitzer, sollten sie einen wilden Leoparden sichten, die Organisation anrufen sollen. Diese rückt dann mit speziell ausgebildeten Rangern aus und fängt die Leoparden, meist innerhalb nur eines Tages, lebend ein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir werden zum ersten Gehege gefahren. Auf dem Weg dorthin erzählt uns Chris von Wahoo, dem ersten Leoparden des Camps. Er wurde von seiner Mutter verstoßen und von Wayne, dem Begründer der Farm mit der Flasche großgezogen. Als Wayne für einige Monate krankheitsbedingt in ein Hospital musste, entwöhnte sich der Leopard so schnell von seinem Ziehvater, dass er ihn bei seiner Rückkehr sofort angreift. Wahoo ist Menschen gewöhnt und genau deshalb der gefährlichste Leopard im ganzen Camp, da er keine Scheu vor den Menschen besitzt und ohne zu zögern auch Menschen angreifen würde. Er wird in einem Extra Gehege gehalten, in dem es wiederum einen Extra-Bereich gibt, in dem Wahoo gefüttert wird. Bei dieser Fütterung sind wir nun live dabei. Das Fleisch wird auf dem Baum verteilt und keine drei Minuten später schleicht dieses wunderschöne Tier lautlos zu seinem Abendbrot. Wir schauen von einer Art Käfig aus zu, wie der Leopard sich in einer einzigen fliessenden Bewegung auf den Baum katapultiert. Die Eleganz mit der sich dieses Tier bewegt ist nicht zu beschreiben. Jede Bewegung, jeder Sprung, jeder Schritt wirken wie gemalt. Als wäre alles eine einzige große Bewegung.<br />
Nach gut zehn Minuten ist Wahoo satt und hat genug davon beobachtet zu werden. Er verschwindet genau so schnell und lautlos wie er gekommen ist hinter einem der blickdichten Zäune.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5004" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4024.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Chris und Daniel geleiten uns zurück zu den Safari-Jeeps und bringen uns zum nächsten Gehege. Dieses Mal zu einem Gehege mit vier Geparden.&nbsp;<br />
Die Tiere liegen, wie bestellt, alle beieinander mitten auf dem Weg im warmen Sand und räkeln sich. Sie sind die Safarifahrzeuge gewohnt und machen keinerlei Anstalten sich von uns aus der Ruhe bringen zu lassen. Geparden sind die schnellsten Lebewesen an Land. In vollem Lauf erreichen sie 90 bis 120 Stundenkilometer. Das Problem ist, dass sie bei dieser Geschwindigkeit extrem viel Energie verbrauchen und dieses Tempo nicht sonderlich lange durchhalten können.&nbsp;Ist die Jagd am Ende nicht erfolgreich, können die Tiere diese Energie nur noch ein bis maximal zwei Mal einsetzen. Schaffen sie es auch dann nicht ein Tier zu erlegen, verhungern die grazilen Katzen. Einer der Gründe warum Geparden in den letzten Jahren sehr selten geworden sind. Wusstet ihr eigentlich, dass anders als bei Leoparden, ein Gepard, würde man ihn rasieren, keinen einzigen Punkt mehr auf dem Körper besäße? Bei Geparden ist das Fell, bei Leoparden die Haut gepunktet.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5007" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4094.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5008" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4095.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Das letztes Gehege für heute führt uns zu zwei wilden Leoparden, von denen einer ein Funkhalsband trägt. Chris ortet den Leoparden mittels eines einfachen GPS-Empfängers und führt uns auf seine Fährte. Keine 15 Minuten später sichten wir die Raubkatze. Chris folgt dem Tier einen knappen Kilometer mit dem Allradjeep querfeldein. Auch wenn es schon ein bisschen geschummelt ist, ist es nichts desto weniger aufregend und toll diese unglaublich seltenen und scheuen Tiere in “freier Wildbahn” beobachte zu können. Freie Wildbahn ist tatsächlich nicht übertrieben, denn der Park erstreckt sich auf einer Fläche von insgesamt zwanzigtausend Hektar. Auf gut Glück und ohne GPS würde man in diesen riesigen Gehegen garantiert keine der wilden Katzen finden.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2687" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4005.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Die Leoparden werden von AfriCat, sobald sie genesen und gesund sind und sich als normal jagende Tiere erweisen (einige Leoparden sind aufgrund ihres jahrelangen Jagdreviers auf Rinder spezialisiert, diese Leoparden jagen keine anderen Wildtiere mehr), in andere Nationalparks ausgewildert und führen danach meist ein normales Wildleben.<br />
Auf dem Rückweg zum Tor sehen wir noch eine Eland-Antilope und kurz danach ein Tamara-Tik-Tik. Als wollten uns die größte und die kleinste Antilope der Welt auch noch mal Lebewohl sagen.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-5010" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC4112-1.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir schliessen das letzte Tor dieser Reise und werden von Chris und Daniel zurück zu unserer Campsite gefahren. Wir haben nun 30 Minuten Zeit uns frisch zu machen, zu duschen und noch ein wenig auszuruhen, bevor wir erneut abgeholt und hinauf zur Lodge zum Abendessen gefahren werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lodge ist offen gestaltet und wir fläzen uns in die gemütlichen Ledersessel und ruhen uns noch ein bisschen aus, bevor zum Essen gerufen wird. Ich laufe derweil eine Runde durch die Lodge und entdecke ein unglaublich toll gemaltes Bild.&nbsp;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2688" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_4146.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nicht nur, das der Leopard auf dem Bild aussieht wie fotografiert, es sieht auch aus, als wäre das Tier gerade in einer schnellen Bewegung. Ja, das ist wirklich so gemalt, nein ich bin nicht zu blöd um ein Bild scharf zu fotografieren.<br />
Nach dem Abendessen gönnen wir uns noch den ein und anderen Drink auf der schönen begrünten Terrasse der Lodge, bevor uns Daniel und Chris zurück zur Campsite fahren.</p>
<p>Die letzte Nacht in den großen, gemütlichen Dachzelten steht uns bevor. Nur noch ein einziges Mal von den Geräuschen des nächtlichen Afrikas in den Schlaf gewiegt und von der Sonne wieder geweckt werden.<br />
Wir werden ein wenig melancholisch und ich lege mich mit Sunny auf das Dach unseres Autos, auf unser nicht ausgeklapptes zweites Zelt.<br />
Wir schauen ein letztes Mal in den außerirdisch schönen Sternenhimmel Afrikas und hängen unseren Gedanken an die Reise nach, bevor wir in unser Dachzelt verschwinden und ein letztes Mal in Afrika einschlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="jig4" class="justified-image-grid jig-f3c2f5d496440edfb032bd6e4dd625ef jig-preset-global jig-source-nextgen"><div class="jig-clearfix"></div><noscript id="jig4-html" class="justified-image-grid-html" data-lazy-src="skiplazyload" data-src="skipunveillazyload"><ul><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-36/DSC_4002.jpg" title="DSC_4002"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-36/DSC_4002.jpg" alt="DSC_4002" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4002</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-36/DSC_4003.jpg" title="DSC_4003"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-36/DSC_4003.jpg" alt="DSC_4003" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_4003</p></li><li><a 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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 35 &#8211; Onguma Bush Camp bis Etosha Safari Lodge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 03:01:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[swa2012]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 228 &#8211; Onguma Bush Camp bis Etosha Safari Lodge &#160; Die Nacht war klar, kühl und ohne Gewitter. Der Morgen ist einfach nur herrlich. Kaum zu glauben, dass wir in drei Tagen schon bei Minus 10 Grad und Schneegestöber aufstehen werden. Heute geht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 228 &#8211; Onguma Bush Camp bis Etosha Safari Lodge</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Nacht war klar, kühl und ohne Gewitter. Der Morgen ist einfach nur herrlich. Kaum zu glauben, dass wir in drei Tagen schon bei Minus 10 Grad und Schneegestöber aufstehen werden. Heute geht es ein letztes Mal selbst auf die Pirsch. Morgen fahren wir zwar auch noch einmal auf Safari, allerdings werden wir dort gefahren, da der morgige Park nicht selbst befahren werden darf. Eines der wichtigsten Schutzgebiete für bedrohte Leo- und Geparden, die Farm Okonjima, ein Schutzgebiet der AfriCat Organisation.<br />
Wir klappen die Dachzelte zusammen und fahren erst einmal zur nahen Lodge frühstücken. Herrlich so ein Frühstück auf einer offenen Terrasse, geschützt vor der sengenden Sonne, direkt über einem kühlen Wasserloch. Da tunken sich die Croissants doch wie von selbst in die Marmelade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Etosha Nationalpark ist atemberaubend schön. Schon am Eingangstor, sehen wir auf einer Wiese direkt neben der Zahlstelle, ein paar Dutzend der süßen Zebramangusten. Als Alea sich allerdings zu nah an eines der putzigen Tierchen heranwagt um es zu streicheln, wird er sofort vom Rangerteam der Rezeption zurück gerufen und verwarnt. Vermutlich besser so, denn die kleinen hinterlistigen Biester können ganz schön fest zubeissen und sind, auch wenn sie nicht aussehen, nicht ungefährlich.&nbsp;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2684" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3854.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Man weiss überhaupt nicht wo man zuerst hinschauen soll. Gisi erzählt uns über Funk, dass er in den gesamten letzten sechs Jahren Afrika-fahren, die Etosha Salzpfanne noch nie so grün erlebt hat. Tatsächlich glaubt man zur Zeit hier eher, man sei irgendwo in Mecklemburg-Vorpommern aufzuhalten, als in einer Savanne in Afrika. Es sollte aber noch kurioser werden. Von jetzt auf gleich fahren wir mitten durch ein Meer von kleinen, gelb blühenden Pflanzen.<br />
Wenn man nicht alle Paar Meter Giraffen und Zebras sehen würde, könnte man glatt meinen, man befindet sich in in einem deutschen Rapsfeld. Absolut irre.<br />
Schon auf den ersten Paar hundert Metern sehen wir dutzende Giraffen, teilweise sehr nah an der Straße. Der Park wimmelt nur so vor Tieren. Impalas, Springböcke, Oryxe, Elands, Giraffen, Zebras, Marabous, Paviane &#8211; nur Elefanten sehen wir heute keine.<br />
Kein Wunder, da zur Zeit wirklich überall in der Etosha verteilt, kleinere und größere Wasserlöcher bis zum Anschlag gefüllt sind. Die Elefanten müssen also nicht an bestimmte Wasserlöcher um ihren Durst zu stillen, sondern können sich gerade überall im Park bedienen und bleiben daher lieber außerhalb der Sichtweite.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4973" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3897.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Auch die Wege sind teilweise komplett überflutet. Es macht wieder eine Mords-Laune durch die Riesenpfützen zu brettern und die Autos noch mal so richtig schön einzusauen. In einem unachtsamen Moment allerdings, als wir gerade nach einem gesichteten Tier Ausschau halten, prescht der gute Tom an uns vorbei und macht endlich <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-30">seine Drohung von vor drei Tagen</a> wahr.<br />
Meine Hand zuckt zwar noch zum Fensterheber, aber ich bin zu langsam. Die abgestandene Salzbrühe verteilt sich quer durch unser Auto, über uns, unsere Klamotten auf der Rückbank und spritzt bis an die Fahrzeugdecke. Uääää! Das bedeutet Krieg!<br />
Wir legen mitten auf dem Weg eine kurze Pause ein und geniessen den Blick über die Etosha. Der Platz ist für ein kleines Picknick wie geschaffen, hier kann sich garantiert kein größeres Tier unbemerkt nähern. Wir sind komplett von Wasser umgeben, inmitten einer eigentlich trockenen Salzpfanne, ein irrer Anblick! Da dieser Anblick einfach nicht zu beschreiben ist, hier das leider letzte 360° Panorama-Foto:</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4972" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano-600x71.jpg" alt="" width="600" height="71" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano-600x71.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano-768x91.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano-1024x121.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano-700x83.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3882-Pano.jpg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gisi bemerkt am Horizont einen dunklen Fleck am Himmel und zieht sein Fernglas zu Rate. Geier. Wir sind neugierig, steigen wieder in die Karren und fahren in Richtung der kreisenden Aasfresser. Mitten auf dem Weg halten wir an. Die Geier sind direkt rechts von uns, keine 100 Meter entfernt. Die Sichtung toppt alles, was wir bisher an Tieren hier in Afrika erlebt haben. Doch es geht nicht um die Geier an sich, sondern natürlich um das, was sich darunter befindet:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein komplettes Löwenrudel, mit mehr als zehn Tieren, macht sich direkt vor unseren Augen, über einen gerade gerissenen Springbock her. Die Wächter-Löwin behält die Umgebung, samt Geier und uns, genauestens im Auge, stuft uns aber nach einiger Überlegung (glücklicherweise) als ungefährlich ein, und verscheucht lieber die etwas zu nah gekommenen, frechen Marabus.<br />
Das Schmatzen, Knacken und Reißen des Fleisches, ist bis zu unseren Autos hörbar. Was für eine Soundkulisse! Da stellen sich einem sämtliche Haare auf. Ich bin ganz froh, dass man es nur gerade eben so hören kann. Trotzdem, gute 60 Meter trennen uns von den Tieren und man kann sich ausmalen, wie die Geräusche 50 Meter näher klingen würden&#8230;<br />
Wir beobachten die schaurig schöne Szenerie fast eine Stunde lang. Kleine Machtkämpfe zwischen den Löwen, die tobenden Jungtiere, das Auseinandernehmen der Beute. Ein unglaublicher&nbsp; Anblick. Selbst Gisi, der in sechs Jahren Afrika mittlerweile so einiges gesehen hat, ist sprachlos. Ein so großes Löwenrudel kurz nach einem Riss beobachten zu können, war ihm bisher auch noch nicht vergönnt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach diesem Erlebnis legen wir an einer der nahen Nationalpark-Lodges einen kurzen Stop ein und kühlen uns im definitiv größten Pool der Reise erst einmal richtig schön ab. Herrlich im Urlaub!<br />
Im kühlen Pool und der sonnigen Terrasse, finden Sunny und ich auch endlich einen ruhigen Augenblick, um uns zu entschuldigen, uns auszusprechen und diesen <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-34">doofen Streit von gestern</a> aus der Welt zu räumen. Ein Kuss und alles ist wieder gut. Ist ja auch doof, sich in so einem schönen Land, so anzublaffen und dann tot zu schweigen.<br />
Es folgt ein Mittags-Burger und schon gehts weiter auf die Pirsch und Richtung Onguma Lodge, unserem heutigen Nachtrevier. Bis zur Abenddämmerung um 19 Uhr, sind wir noch quer durch den wunderschönen, blühenden Etosha-Nationalpark gefahren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei all den Tiermassen, die wir heute zu Gesicht bekommen haben: Es bleibt zum Schluss bei exakt einem einzigen Elefanten. Na ja, wir wollen uns nicht beschweren, <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-25">wir haben ja mittlerweile nun wirklich genug Elefanten gesehen</a>.<br />
Die Lodge ist tatsächlich mal etwas anderes. Keine schicke offene Terrasse im Lounge Stil, sondern als einzelne, als Wellblech- und Lehmhütten aufgemachte Räume innerhalb des Raumes. In Wände eingebaute Autotüren, riesige auf rostigen Fahrrädern sitzende Plüschbären, ein Flur mit hunderten von Schildern… strange, aber cool.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4974" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3933.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4975" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3941.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Nach dem wirklich leckeren Abendessen-Buffet, gibt es draußen auf der Terrasse noch eine Liveband. Drei Männer, drei Gitarren. Nach anfänglichen Schüchternheiten (am Anfang sitzt einer der drei noch an einem kleinen Keyboard), drehen die Jungs so richtig auf, und nehmen sofort alle mit. Die Stimmung ist super! Man sieht einfach, wie viel Spaß die drei bei ihren Songs haben. Es geht sogar so weit, dass einige Gäste (darunter natürlich auch einige von uns) aufstehen und tanzen.</p>
<p>Ich gehe an die Bar und traue meinen Augen nicht. Es gibt Weizenbier! Echtes, in Windhoek gebrautes Weißbier. Der Hammer! Das muss ich probieren! Es kommt natürlich nicht an ein echtes bayrisches heran, aber es ist unverkennbar Weizen. Und das mitten in Afrika&#8230;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2683" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3952.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Sunny und ich kapseln uns kurz darauf ab und legen uns auf eine der vielen Pool-Liegen, oberhalb der Terrasse. Der Sternenhimmel ist wieder einmal unschlagbar schön. Auch wenn das jetzt vielleicht kitschig klingen mag, ich könnte wirklich Stunden damit verbringen dort hinauf ins unendliche &#8222;Nichts&#8220; zu glotzen. Nie zuvor habe ich so genau die Milchstraße gesehen und auch nie zuvor so viele Sterne auf einmal.<br />
Morgen ist der letzte “richtige” Tag hier in Afrika. Übermorgen Abend werden wir schon wieder im Flieger gen Heimat sitzen. Ja, ich freue mich auf Deutschland, auf meine Freunde, meine Wohnung, mein Berlin. Das einzige was mich stört ist, dass ich dafür hier weg muss…</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="jig6" class="justified-image-grid jig-d0b6c492ab4cda58a297e2be14942e71 jig-preset-global jig-source-nextgen"><div class="jig-clearfix"></div><noscript id="jig6-html" class="justified-image-grid-html" data-lazy-src="skiplazyload" data-src="skipunveillazyload"><ul><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-35/DSC3941-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-35/DSC3941-1.jpg" alt="" width="421" height="280" /></a></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-35/DSC3933-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-35/DSC3933-1.jpg" alt="" width="421" height="280" /></a></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-35/DSC3897-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" 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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 34 &#8211; Farm Koukuas bis Etosha Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 03:01:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[swa2012]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 181 &#8211; Farm Koukuas zur Onguma Lodge (Etosha Nationalpark) &#160; Heute führt uns unser Weg zu einem der letzten Höhepunkte des diesjährigen Afrika-Trips. Zum Etosha Nationalpark, einem der größten Nationalparks Namibias, mit einer sehr hohen Sichtungsdichte. Doch bis dahin liegen erst einmal wieder...</p>
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<p><strong>Gefahrene Kilometer: 181 &#8211; Farm Koukuas zur Onguma Lodge (Etosha Nationalpark)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute führt uns unser Weg zu einem der letzten Höhepunkte des diesjährigen Afrika-Trips. Zum Etosha Nationalpark, einem der größten Nationalparks Namibias, mit einer sehr hohen Sichtungsdichte.<br />
Doch bis dahin liegen erst einmal wieder knapp 200 Kilometer Strecke vor uns. Wir frühstücken mit Susann und Beowulf zusammen und bekommen auch während des Frühstücks wieder einige spannende Geschichten zu hören. Nach dem Essen lassen wir alles, was wir nicht mehr an Lebensmitteln benötigen hier bei den beiden Farmbesitzern, die sich sehr über in Afrika teils seltene Sachen freuen. Ich helfe Susann noch bei einem Problem mit ihrem Laptop und alle werden aufs herzlichste verabschiedet. Was für eine schöne Farm, was für unglaublich liebe Menschen. Jetzt wissen wir glaube ich alle, warum Gisbert hier jedes Jahr aufs neue einkehrt. Danke ihr beiden!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fahrt zum Etosha Nationalpark verläuft ereignislos. Und was macht man, wenn man nichts zu tun hat? Richtig, sich selbst unterhalten. Ich verstricke mich mit meiner Teamkollegin in eine handfeste Diskussion, die irgendwann in einer hitzigen Phase falsch abbiegt und zu einem handfesten Streit wird. So heftig, dass die letzte Stunde über absolute Funkstille im Auto herrscht. Mist!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das erste Ziel an der Etosha ist ein kleines Fort am Rande des Parks, in dem ich mir spontan eines der wunderschönen Springbockfelle kaufe. Noch ein Grund warum Springböcke einfach die besten Tiere Afrikas sind. Deren Fell nach Deutschland zu importieren ist nämlich absolut legal.<br />
Nachdem wir alle genussvoll ein Eis verdrückt haben, geht es für den Großteil der Truppe noch für ein paar Stunden in die Etosha. Sunny und ich beschliessen, es Horis und Uli gleich zu tun und direkt weiter zu unserer Lodge zu fahren. Erstens geht es morgen sowieso auf große Safari und zweitens: Auf stundenlang schweigend nebeneinander sitzend durch den Park zu tuckern, hat keiner von uns beiden so richtig Lust.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Uli und Horis sind allerdings schon vor unserem Fort-Besuch zur Lodge abgebogen, sodass wir uns kurzerhand vom Ranger am Tor den Weg zur Lodge erklären lassen.<br />
Sunny und ich beschliessen <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-19">unserem neuen Teamnamen “Schnitzel”</a> doch noch einmal vor Ablauf der Reise die Ehre zu erweisen, die ihm gebührt.</p>
<p>Wir verfahren uns ein wenig in dem weitläufigen Parkgelände, so dass wir zwar nach circa 20 Minuten bei einer Lodge ankommen, allerdings leider bei der falschen.<br />
Der nette Rezeptionist erklärt uns, wie wir zu unserer eigentlich angepeilten Lodge kommen und wir fahren wieder los. Nach weiteren 20 Minuten ist endlich die richtige Lodge in Sicht.<br />
Als wir auf den Hof fahren erwartet uns das Willkommens-Team. Uli und Horis stehen in knallgrünen(!) T-Shirts der bayrischen Polizei(!!), mit roten Herzchenballons(!!!) in der Hand mitten auf dem Weg und führen einen synchronen(!!!!) Macarena-Tanz(!!!!!) auf.<br />
Ich habe leider kein Video von dieser verstörend-betörenden Darbietung, aber ein Bild sagt hier mehr als tausend Worte:</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2682" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3818.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Während Sunny sich zu Horis auf die Terrasse begibt, setze ich mich zu Uli an die Rezeption zu den Steckdosen und hacke das Tagebuch in den Laptop. Und da passiert es… Das kleine Netbook raucht ab. Kein Ding, passiert ja schliesslich nicht das erste Mal in diesem Urlaub. Ich fahre erneut hoch und glaube meinen Augen nicht. Sämtliche gespeicherten und zwischengespeicherten Daten sind weg. Vollständig!<br />
Tag 26-31 komplett fertig getippt, mit allen Fotos, sowie die Stichpunkte zu den Tagen 32 und 33, alles nicht mehr wiederherstellbar. Circa acht Seiten Text, einfach weg. Und das natürlich just an dem Tag, an dem ich mich auch noch gehörig mit Sunny gezofft habe und eh schon gereizt bin. Ich habe Wut im Bauch, Tränen in den Augen und stehe verdammt kurz davor das kleine Stück Technik, in noch viel kleinere Stücke Technik zu verwandeln.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2681" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3835.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Ich beschliesse, mir nicht die letzten Tage Urlaub durch Tippen versauen zu lassen und das Tagebuch erst wieder anzufangen, wenn ich zurück in Deutschland bin. Uaaaah, aporpos zurück in Deutschland. Während wir hier jeden Tag bei über 30° schwitzen, sind in Berlin gerade Minus 16 Grad! Na geil, dann erwarten uns in drei Tagen also über 40 Grad Temperaturunterschied. Ich friere schon beim bloßen Gedanken daran.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2680" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3829.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><br />
Als die anderen von ihrer Safari zurückkommen, geniessen wir ein herrliches Abendessen in der wundervollen, brandneuen Lodge. Der Sternenhimmel auf der Fahrt zu unserer Campsite ist der absolute Wahnsinn. Ich gucke mir, da Sunny fährt, die ganze Fahrt bis zur Campsite den unglaublich weiten Himmel an und muss irgendwie daran denken, wie unglaublich klein und unbedeutend ein solch banaler Streit, einem durch den bloßen Anblick des Himmels hier in Afrika vorkommt.<br />
Hoffentlich vertragen wir uns morgen wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 33 &#8211; Nunda River Lodge bis Grootfontein</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 03:00:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 466 &#8211; Nunda River Lodge bis Grootfontein &#160; Der heutige Tag beginnt spät. Klar, es wurde ja auch gestern noch ordentlich in Aleas Geburtstag hinein gefeiert. Die Barrechnung spricht Bände (im wahrsten Sinne des Wortes)… Die Truppe stärkt sich mit einem deftigen Frühstück...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce_text block">
<p><strong>Gefahrene Kilometer: 466 &#8211; Nunda River Lodge bis Grootfontein</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der heutige Tag beginnt spät. Klar, es wurde ja auch gestern noch ordentlich in Aleas Geburtstag hinein gefeiert. Die Barrechnung spricht Bände (im wahrsten Sinne des Wortes)…<br />
Die Truppe stärkt sich mit einem deftigen Frühstück im, wie fast immer in Afrika, offen gehaltenen Raum des Restaurants. Unser heutiger Weg führt uns über Rundu zur Koukuas Farm, einer traditionellen Rinderfarm, von alten Freunden von Gisbert. Die deutsche Farm befindet sich bereits seit drei Generationen im Familienbesitz und wir sind gespannt auf die deutschen Südwestafrikaner.<br />
Unterwegs gibt es nur einen nennenswerten Zwischenfall und es ist mal wieder eine der vielen Polizeikontrollen.<br />
Polizeikontrolle heisst: Wagen verlassen, Führerschein und Ausweis zeigen, Gepäckkontrolle und Unterschrift im nahen Büro, zurück zum Wagen und der nächste unserer sieben Autos zum selben Prozedere. Die schwarzen Schafe der Kontrolle sind dieses mal Tom und ich.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2677" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3735.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Wir sitzen ob der Hitze mit freiem Oberkörper in den Autos und als wir aufgefordert werden den Wagen zu verlassen und wir der Aufforderung ohne Umschweife folge leisten, geht eine wütende und laute Schimpftirade über uns hernieder. Dies sei eine offizielle Polizeikontrolle der namibischen Polizei, was wir uns denn erlauben würden, ohne T-Shirt vor die Beamten zu treten. Kleinlaut verziehen wir uns zurück ins Auto und bedecken unsere &#8222;Blöße&#8220;, bevor wir unter strengen Blicken, erneut ins Büro stiefeln um die Unterschriften zu leisten.<br />
Gegen meine Bierdose in der Fahrerhalterung, sowie der Whiskeyflasche in Alea- und Gisis Fahrzeug wird allerdings hinweg gesehen, bzw. das interessiert einfach niemanden. Du kannst also so betrunken sein wie du willst, solange du ein T-Shirt an hast ist alles okay. Andere Länder, andere Sitten&#8230;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2679" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3763.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Nach einem kurzen Einkauf in Rundu (20 butterzarte 300-400g Steaks, für circa 7€ das Stück), geht es weiter zur Farm von Beowulf und Susann.<br />
Die beiden erwarten uns nicht und freuen sich riesig, als die Autos auf ihren Hof rollen. Es gibt ein herzliches Wiedersehen mit den alten Freunden und alle Neuzugänge werden willkommen geheissen. Danach bekommen wir erst einmal eine kleine Führung über die wunderschöne Farm (die aussieht wie eine Miniatur-Burg). Die Trockenpfanne hinter dem Haus ist dank der Regenfälle der letzten Zeit komplett überflutet und einem riesigen See gewichen. Wow, hier würde ich glatt einziehen.<br />
Sunny und Gisi schmücken sich mit einer der wunderschönen und herrlich duftenden Blumen eines nahen Strauches. An Sunny bin ich Blumen ja mittlerweile gewöhnt, aber unsere Dorfschönheit Gisi wird nun auch von mir spontan in den Kreis der hübschen Jungfern aufgenommen:</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2676" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3800.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><br />
Roberto, Uli, Bea und Maria schaffen derweil den gusseisernen Grill heran und wir laden die beiden Gastgeber zum Abendessen ein. Während Roberto den Grill anfacht, zeigt uns Susann ihre zwei neuesten Haustiere. Einen großen grauen Papagei, den Highli sofort ins Herz schliesst und am liebsten adoptieren würde&nbsp; und einen Handteller großen Skorpion, den Susann vorgestern selbst im eigenen Garten eingefangen hat. Sie nimmt ihn geübt in die Hand und setzt ihn uns direkt vor die Füße. Sofort stellt das kleine gefährliche Tier seinen Stachel auf und geht in die Angriffsposition über. Wow, sowas kennt man sonst nur hinter Glas.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2675" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3799.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Einerseits beruhigend, dass dieses Ding nicht mehr in unserem Zelt, oder auf dem Weg dahin auf uns warten kann, andererseits auch beängstigend, wenn man nun mal mit eigenen Augen sieht, was einem hier generell so über den Weg laufen kann.<br />
Zusätzlich zu den Steaks zaubert Tom seine berühmte Bohnenpfanne und es fliessen die Kaltgetränke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kaum haben wir unser Festmahl beendet und uns dem gemütlichen Teil des Abends gewidmet, als mit ungeheurer Heftigkeit, dass sich nahende Gewitter losbricht. Innerhalb von Nanosekunden schüttet es wie aus Eimern. Krass! Okay, jetzt weiss ich auch, wie aus der Trockenpfanne hinter dem Haus so ein See werden konnte. Susann und Beowulf laden kurzerhand die gesamte Runde in ihr großzügiges Wohnzimmer ein und erzählen uns spannende und unglaublich interessante Geschichten über das Leben auf einer Farm in Afrika.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2678" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3740.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><br />
Da gibt es zum Beispiel das Problem, dass man seinen Führerschein in Afrika nicht absolvieren muss, sondern offiziell kaufen kann und das Menschen, die seit Ewigkeiten auf dem Land leben und die Assoziation groß=schnell, klein=langsam so verinnerlicht haben, dass es just aus diesem Grund immer wieder zu heftigen Unfällen kommt. Oder die Geschichte, als einer der Farmarbeiter eines Tages mit einem Wasserhahn in der Hand zu Susann ins Auto steigt. Susann fragt, ob auf der Farm ein Wasserhahn kaputt wäre und bekommt zur Antwort, dass der Wasserhahn für die Farmwohnung gedacht sei. Auf die Frage, ob denn mittlerweile eine Wasserleitung zu den Farmwohnungen liegen würde, bekommt Susann nur ein Stirnrunzeln als Antwort.<br />
Wir sitzen noch bis tief in die Nacht mit den Farmbesitzern zusammen und lauschen den Geschichten über das Leben in Afrika. Auch als Beowulf sich ins Bett verzieht und die Runde nach dem Gewitter wieder nach draußen wechselt, ebben die Gespräche nicht ab.<br />
Ich verabschiede mich irgendwann aus der Runde und verschwinde ebenfalls ins Zelt zu Sunny, die sich aus Müdigkeit schon direkt nach dem Essen und vor dem Gewitter in selbiges zurückgezogen hat.<br />
Wie ich am nächsten Morgen erfahre, hat Sunny das heftige Gewitter und den starken Regen nicht mal mehr mitbekommen. Nur zu verständlich, bin ich doch selbst, als ich erst einmal gelegen habe, innerhalb von Sekunden hinweg gedämmert.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="jig8" class="justified-image-grid jig-d7b4665f4c81e8fc9a7ac8e384e9bb87 jig-preset-global jig-source-nextgen"><div class="jig-clearfix"></div><noscript id="jig8-html" class="justified-image-grid-html" data-lazy-src="skiplazyload" data-src="skipunveillazyload"><ul><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3778.jpg" title="DSC_3778"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3778.jpg" alt="DSC_3778" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3778</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3790.jpg" title="DSC_3790"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3790.jpg" alt="DSC_3790" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3790</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3799.jpg" title="DSC_3799"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3799.jpg" alt="DSC_3799" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3799</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3800.jpg" title="DSC_3800"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3800.jpg" alt="DSC_3800" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3800</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3735.jpg" title="DSC_3735"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3735.jpg" alt="DSC_3735" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3735</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3740.jpg" title="DSC_3740"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3740.jpg" alt="DSC_3740" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3740</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3763.jpg" title="DSC_3763"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-33/DSC_3763.jpg" alt="DSC_3763" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_3763</p></li></ul></noscript></div>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 32 &#8211; Camp Kwando bis Divundu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 03:00:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[swa2012]]></category>
		<category><![CDATA[Touren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 212 &#8211; Camp Kwando bis Divundu &#160; Nein, wir waren letzte Nacht doch nicht allein auf unserer Campsite. Neben deutlichen Spuren von Flusspferden und einer, die aussieht wie eine Krokodilspur, finden wir auch, tadaa, die Spur des streunenden Leoparden.&#160;&#160; &#160; Als Frühstück dienen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="ce_text block">
<p><strong>Gefahrene Kilometer: 212 &#8211; Camp Kwando bis Divundu</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nein, wir waren letzte Nacht doch nicht allein auf unserer Campsite. Neben deutlichen Spuren von Flusspferden und einer, die aussieht wie eine Krokodilspur, finden wir auch, tadaa, die Spur des streunenden Leoparden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Frühstück dienen uns die wieder erwärmten Nudeln vom Vorabend, bevor wir unser schönes Flusscamp am Kwando aufgeben und uns auf die heutige, circa 250 Kilometer lange Reise zur nächsten Flusscampsite an den Okawango River auf machen.<br />
Einige der Afrika-Wiederholungstäter waren schon vier mal in der heutigen angepeilten Lodge und erzählen uns vom besten Swimming-Pool der Reise. Wir sind gespannt. Die Zeit auf der Fahrt zum Ziel geht schnell rum. Oft können wir auf der “Autobahn”, auf der offiziell 120km/h erlaubt sind, nur circa 60-80 fahren, aufgrund von kreuzenden Elefanten, oder Eseln/Rindern, die so nah am Fahrbahnrand stehen, dass man immer darauf gefasst sein muss, schnell bremsen zu können.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4083" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3287.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Gegen Nachmittag kommen wir an der Lodge an und werden von den Besitzern, die die altbekannten Afrika-Fahrer natürlich sofort wiedererkennen, sehr herzlich begrüßt. Wir bekommen die besten Campsite-Plätze, in direkter Flusslage am Okawango zugewiesen und bauen fix die Zelte auf. Danach trifft sich alles wo? Logisch: Am besten Pool der Reise.&nbsp;Wir springen ins zwei Meter tiefe Nass und plantschen ein bisschen herum, bevor wir uns auf den einladenden Steinbänken im Pool niederlassen und uns einen kühlen Beer-Shanty im Wasser gönnen. Herrlich im Urlaub.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4085" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3228.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Gisi und Uli sind irgendwann die einzigen, die noch im Wasser sind. Und stellvertretend für den bösen, weil unglaublich oft beim Poker gewinnenden Horis, muss nun Uli, sein geschätzter Beifahrer, die Wange hinhalten. Uli prahlt noch ein bisschen, dass er mit Gisi schon fertig werden würde und provoziert ihn mit einem ordentlichen Schub Wasser ins Gesicht.&nbsp;Gisi greift an und es entbrennt eine wilde Tunk-Schubs-Rangelei zwischen den beiden. Dabei erinnern mich die Zwei Streithähne irgendwie an <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-28">die kämpfenden Hippos am Chobe</a>.&nbsp;Während die zwei noch kämpfen (oder vielleicht auch weil?) verdunkelt sich nach und nach der Himmel und ein fettes Gewitter kündigt sich grollend an.<br />
Der Kampf wird verschoben. Beide haben genug gerangelt, getunkt und Wasser geschluckt und Gewitter im Pool finden irgendwie beide nicht so prickelnd.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Neben der selbstverständlichen Nachmittags-Pokerrunde, starten Margot, Caro, Sunny und ich eine neue Runde Carcassonne. Gerade als wir anfangen, hat uns eines der beiden Gewitter erreicht und wir sitzen, in leichte Decken gehüllt, in der offenen Lounge der Lodge, hören dem heftigen Regen zu und kümmern uns dabei um unsere Carcassonne-Schafe, -Klöster und -Städte.&nbsp;Das Spiel dauert erneut eine Ewigkeit und wir sind mit unserer ersten Partie noch immer nicht fertig, als uns schon die Trommeln zum Abendessen rufen. Laut dem jetzigen Stand der Dinge hätte wieder Margot gewonnen.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4084" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3919.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Das Essen reicht zwar nicht ganz an <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-30">das unfassbare Mahl des Camp Kwando</a> heran, ist aber dennoch sehr, sehr lecker. Schon die Aufmachung des Tisches, auf dem unsere Servietten in Weingläsern als Pfau gefaltet wurden, lässt uns auf eben solches Detail beim Essen schließen.&nbsp;Die Pokerrunde startet nach dem Essen weitere Partien, die Carcassonne Runde verliert leider dadurch einige Mitspieler an eben jene Pokerrunde. Margot, so leicht kommst du uns nicht davon. Fast gewonnen ist eben noch lange nicht gewonnen! Heute Nacht hat unser lieber Alea Geburtstag und es wird noch gebührend gefeiert. Eine Rechnung mit 78(!!) Amarulas am nächsten Tag, spricht Bände.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da ich letzte Nacht gar nicht gut geschlafen habe, beschliesse ich heute früh ins Bett zu gehen. Ich bin sogar so derbe müde, dass ich mich noch vor zwölf Uhr ins Dachzelt haue und die Geburtstagsparty glatt verpasse.&nbsp;Kaum liege ich im Zelt, da setzt der Regen wieder ein und lässt mich, zusammen mit dem ruhigen Fliessen des Okawango, den hunderten Fröschen und den immer mal wieder in der ferne schnaubenden Flusspferden, in die Traumwelt gleiten.</p>
</div>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 31 &#8211; Mudumu Nationalpark und Bwatwata Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 02:59:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 134 &#8211; Mudumu Nationalpark bis Nambwa Camp &#160; Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen. Die Abfahrt ist erst auf 14 Uhr angesetzt. Trotz das unsere Zelte im Schatten stehen, ist es ab 9 Uhr schon wieder so warm im Zelt, dass man es...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 134 &#8211; Mudumu Nationalpark bis Nambwa Camp</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Heute dürfen wir mal wieder ausschlafen. Die Abfahrt ist erst auf 14 Uhr angesetzt. Trotz das unsere Zelte im Schatten stehen, ist es ab 9 Uhr schon wieder so warm im Zelt, dass man es nicht mehr aushält. Wir geniessen ein fantastisches Frühstück (<a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-30">nach dem Abendessen gestern</a> haben wir nichts Geringeres erwartet) und alle machen das, was sie für richtig halten. Abkühlen im Pool, chillen in den bequemen Ledersesseln der Lounge. Auto umladen, oder eben wie ich, das Tagebuch in den Laptop hacken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurz vor zwei bin ich pünktlich fertig und springe noch fix, während Sunny sich schon aufs Fahren vorbereitet noch einmal schnell in den Pool. Wer weiss, wann wir wieder einen Pool haben in den nächsten Tagen.<br />
Erster Anlaufpunkt heute ist der Mudumu Nationalpark. Wieder ein sehr wilder und natürlicher Park. Tiere haben wir zwar leider kaum dort gesehen, dafür gab es aber einige andere Überraschungen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-1236"></span>Der Park war teilweise sehr anspruchsvoll zu befahren. Tiefe Wasser und Schlammlöcher, die vor jeder Durchfahrt erst einmal abgegangen werden mussten um das Schlimmste zu vermeiden. Man weiss nun mal nie, wie tief so ein Wasserloch ist, oder was sich gerade so darin tummelt. Gisi, unser unerschrockener General hatte heute seinen Sporttag und durchwatete Wasserloch um Wasserloch und Schlammloch um Schlammloch. Das gibt kräftige und samtweiche Beine. Teilweise versank unser&nbsp;kühne Hühne dabei bis zu den Knien im afrikanischen Nass. Mutig, mutig.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2672" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3713.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Definitives Highlight allerdings war eine</p>
<p>komplett überflutete Straßenpassage. Gisi liess den Tross stoppen, und watete los. Als er fast einen Kilometer zu Fuß erforscht hatte, knackte die Funke: Ein Ende sei noch nicht in Sicht, wir müssten halt einfach mal L4 (den hochtourenden Allradgang) einlegen, und auf gut Glück versuchen durchzukommen. Okay, gesagt getan. Uwe, der erfahrenste Wasserfahrer ist der erste. Das Auto wühlt und gräbt sich Meter um Meter durch die Wassertiefen, bis es aus unserem Sichtfeld&nbsp;verschwindet und nur noch der heulende Motor in der Ferne zu hören ist.&nbsp;Nach guten 10 Minuten meldet sich Uwe endlich per Funk und verkündet wieder auf festem Boden zu stehen. Yeah, also der nächste! Zweiter Wagen ist Alea, der ja unterwegs noch Gisbert einsammeln muss, dritter ist Tom und so weiter und so weiter.<br />
Irgendwann sind wir an der Reihe und ich tausche mit Sunny, die bisher heute am Steuer saß, da Sunny bisher noch nicht viel im Wasser gefahren ist. Ich schalte auf L4 und ab gehts. Von der Durchquerung an sich gibt es zwar leider kein Video, aber von einer anderen Wasserpassage etwas später im Park. Auch wenn dieses Video nicht annähernd den Adrenalinkick und die Intensität der ersten Passage wiedergeben kann, hier einmal die kürzere und harmlosere Passage des späteren Weges, als Sunny wieder gefahren ist:</p>
<p><iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/q1jhNZcG6to?rel=0&amp;controls=0&amp;showinfo=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Alles geht gut. Niemand bleibt stecken. Kurz nach der abenteuerlichen Durchquerung des &#8222;Mudumu-Ozeans&#8220;, wartet schon die nächste Überraschung auf uns. Mitten im Camp, mitten im Nirgendwo-Buschland, steht plötzlich ein verlassenes Motorflugzeug. Die perfekte Foto-Kulisse für ein letztes MPS-SWA-Teamfoto.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2670" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3722.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><br />
Mehr als das Matsch-Abenteuer und die Fotosession hat uns der Park allerdings leider nicht zu bieten. Tiersichtungen, Fehlanzeige. So verlassen wir schon gegen vier Uhr das Gelände und machen uns auf den Weg zum nächsten Wegpunkt, dem Bwatwata Nationalpark, in dem auch unser heutiges Nachtcamp liegen wird. Wieder ein Camp am Wasser. Dieses Mal am Kwando River, den wir allerdings zum Erreichen des Camps erst einmal überqueren müssen.&nbsp;Der Ranger am Tor warnt uns vor schwierigen, überfluteten Passagen. Scheint heute unser Wasserwühltag zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einigen hundert Metern im Park entdecken wir links und rechts unseres Pfades eine große Horde Paviane. Diese sind wohl sehr misstrauisch, was uns angeht, denn die nächsten eineinhalb Kilometer folgen uns die neugierigen Tiere auf Schritt und Tritt durchs dichte Buschland und beobachten uns genau. Hier sehen wir deutlich mehr Tiere als im Mudumu. Bis zur Campsite passieren wir dutzende Elefanten, Impalas, Paviane und Kudus.<br />
Mein Fazit heute: Springböcke sind einfach die besten Tiere Afrikas! Sie sind absolut ungefährlich, stehen Gras mampfend doof in der Gegend rum, sehen schön aus dabei und sind verarbeitet auf dem Teller unglaublich lecker. Mein Afrika-Lieblingstier.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer weiteren schwierig,&nbsp; matschigen Passage erreichen wir endlich, kurz vor der Dämmerung, unsere Campsite. Eine buschige, weit auseinander gezogene Wiese an einem der vielen Seitenarme des Kwando-River. Erster To-Do Punkt wie immer: Zelte aufbauen. Das ist ja mittlerweile Alltag und dank perfektem Teamwork in knapp 2 Minuten erledigt.<br />
Ich baue mit Sunny die Tische und Stühle für unsere gemütliche Abendrunde auf, Tom bereitet die Kochstelle vor, Alea und Gisi kümmern sich um den Alkohol und Caro und Highli haben eine kleine Meinungsverschiedenheit zu klären.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2671" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_3679.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Kaum steht unsere Buschlounge bekommen wir Besuch vom Campranger. Wir sollen heute Abend wachsam sein, da seit einigen Tagen ein Leopard die Campsite als Teil seines Jagdreviers auserkoren hat. Auch Flusspferde und Krokodile, die die Campsite als Abkürzung von einem Arm des Kwando zum anderen nutzen würden, seien keine Seltenheit.&nbsp;Wie gut, dass Sunny und ich uns auf der am weitesten entferntesten Campsite einquartiert haben…</p>
<p>Tom zaubert Nudeln mit Tomatensauce. Hmmm. In der Wildnis schmeckts einfach immer gleich doppelt so gut. Wir sitzen noch bis fast 1 Uhr am (nach einigen Anlaufschwierigkeiten) prasselnden Lagerfeuer und trinken das ein und andere alkoholische Getränk. Insgeheim warten wir ja noch auf Besuch, aber alles bleibt still. Keine Leoparden-Sichtung.<br />
Der Gang durchs nächtliche Buschland zurück zum Zelt ist abenteuerlich. Man weiss ja nie, was auf dem Weg so alles auf einen wartet, aber wir kommen unbehelligt an unserem Nachtlager an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch an diesem Fluss herrscht wieder eine komplett andere Soundkulisse, die einen in den Schlaf wiegt. Garantiert auch ein Punkt den ich sehr vermissen werde in Deutschland. Diese unglaublich schönen und unterschiedlichen Geräusche der afrikanischen Wildnis.</p>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 30 &#8211; Victoria Falls bis Kongola</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 02:59:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
		<category><![CDATA[swa2012]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 389 &#8211; Victoria Falls bis Kongola &#160; Wir wachen auf, als die Sonne beginnt unsere Zelte zu braten. Also schon um 7 Uhr. Ich geselle mich zu den schon wachen Kaffeetrinkern und gönne mir eine Schale Cornflakes. Ein Paar andere gehen noch duschen....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 389 &#8211; Victoria Falls bis Kongola</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir wachen auf, als die Sonne beginnt unsere Zelte zu braten. Also schon um 7 Uhr.<br />
Ich geselle mich zu den schon wachen Kaffeetrinkern und gönne mir eine Schale Cornflakes. Ein Paar andere gehen noch duschen. Dann heisst es Zelte abbrechen und aufsatteln. Der gute Mann mit den T-Shirts kommt afrikanisch pünktlich. Als alle fertig gerödelt haben, die ersten schon die Motoren laufen lassen und wir gerade im Begriff sind unsere Shirts und das dafür ausgegebene Geld schon abzuschreiben, schlurft der Shirt-Mann mit unseren offiziellen Afrika-2012-T-Shirts um die Ecke. Yay, das ist ja gerade noch mal gut gegangen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und ab gehts, erneut über die Grenze. Zurück nach Namibia, wo wir unsere letzte verbleibende Woche (uuuuaaaaaaaaaa!) verbringen werden. Sunny kauft noch im wandelnden Parkplatzsupermarkt (Souvenierhändler, die einen egal wo man steht, sofort belagern) ein Paar Mitbringsel für die Verwandten und Bekannten zuhause. Der letzte Bäcker vor der Grenze (ein Schweizer) wird von uns halb leer gekauft und schon gehts mit Croissants und Donuts zurück nach Namibia und damit gleichzeitig auch das letzte Mal über die Grenze.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den gesamten Tag im Auto passiert exakt gar nichts. Bis wir in Camp Kwando ankommen.<br />
Sunny, meine liebe Beifahrerin meint, es wäre ein tolle Idee ihren Chef, Drachentavernen-Tom zu ärgern. Ich weiss nicht einmal genau was sie gemacht hat, es reichte aber leider, um Tom zu einer Drohung zu bewegen, dass ich die Frechheit meiner Mitfahrerin nun später ebenfalls mit ausbügeln darf. Wir würden schon sehen, irgendwann, wenn wir nicht damit rechnen… Na danke Sunny.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Lodge ist super schön. Eine große Holzterrasse mit einer Feuerstelle in der Mitte teilt uns schon beim erreichen mit, wo wir heute Abend unsere Drinks geniessen werden.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4080" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_3675.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Das Abendessen ist das mit Abstand grandioseste der bisherigen Reise (und wird es auch die letzten 7 Tage bleiben).<br />
Der absolute Oberhammer! Die Chefin der Lodge kocht höchstselbst und nach der Begrüßung kündigt sie uns ebenfalls persönlich an unserem Tisch das heutige 3-Gänge Menü an, welches uns nun erwartet.<br />
Den Anfang macht ein wahnsinnig leckeres dunkles Brot mit, selbstverständlich selbst gemachter Kräuter Butter und Sour Cream. Als Vorspeise gibt es Lachs, gefüllt mit einem Traum einer Kräuter-Creme. Die Hauptspeise ist ein, auf den Punkt genau perfekt gebratenes, Kudu-Steak in herzhafter Rotwein-Sauce, an getrockneten Tomaten und Zucchini-Gemüse. Dazu gebratenes Maismehl mit geschmorten Zwiebeln. WOW!<br />
Und als krönenden Abschluss gibt es eine Minzcreme mit Schokostreuseln und untergemischten kleinen Brownies. Ein Gedicht!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem wir alle satt und ob des perfekten Essens einfach nur glücklich sind, setzen wir uns, wie schon vermutet, natürlich zu einem urigen Lagerfeuer auf die Terrasse. Der Amarula kreist und wir reden über alles mögliche. Ich unterhalte mich mit Uli und Horis über 3D Fernseher, bis wir feststellen wie unwirklich es ist, hier im Outback Afrikas, wo man vor ein Paar Tagen einen Eingeborenen-Stamm besucht hat, der noch heute lebt wie im Mittelalter. Hier, wo Lehmhütten Standard und Blechhütten schon gehobener Mittelstand sind unterhalten wir uns über die neusten 3D Fernseher. Ein seltsames Gefühl und man fühlt sich augenblicklich irgendwie schuldig und schlecht.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-4081" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC3649.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Nach und nach fährt die Natur um uns herum ihren Nachtmodus hoch und wir uns herunter. Das eben erst geführte Gespräch wird noch unwirklicher. Die unglaubliche Klangkulisse der Frösche, hier am Kwando-River, ist eine völlig andere, als die der Frösche am Chobe-Fluss, oder die am Sambesi. Beides Flüsse, die wir in den letzten drei Tagen gesehen haben, und trotzdem ist die Fauna wie komplett ausgewechselt. Was für ein Land!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach und nach verschwinden alle auf der nahen Campsite in ihren Dachzelten. Sunny und ich liegen noch über eine Stunde wach im Zelt, da wir ständig irgendetwas denken zu hören, was durchaus Tom sein könnte, der seine Drohung wahr macht. Wir versuchen uns auszumalen, was dies wohl sein kann&#8230; Allerdings sind auch wir irgendwann zu müde um noch weiter die Ohren offen zu halten. Mit den Geräuschen der Nacht und des nahen Kwando schlummern wir langsam ins Reich der Träume.</p>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 13 &#8211; Mount Etjo bis Gobabis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 02:49:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 520 &#8211; Mount Etjo bis Gobabis &#160; Auf dem morgendlichen Weg zur Lodge fahren wir nur ein Paar Meter neben einer wunderschönen Herde Impalas mit Jungen vorbei. Was für ein Empfang. In der Lodge genießen wir das Frühstück aus frisch zubereiteten Eiern nach...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 520 &#8211; Mount Etjo bis Gobabis</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Auf dem morgendlichen Weg zur Lodge fahren wir nur ein Paar Meter neben einer wunderschönen Herde Impalas mit Jungen vorbei. Was für ein Empfang. In der Lodge genießen wir das Frühstück aus frisch zubereiteten Eiern nach Wahl, Marmelade, Würstchen, gebackenen Tomaten, leckerem Speck und vielen anderen Köstlichkeiten. Unser Weg heute führt uns vorbei an Windhoek, zur <a href="https://www.kalaharibushbreaks.net/">Kalahari&nbsp;Bushbrakes Lodge</a> in der Nähe von Babi Babi. Um Windhoek herum kommen wir, durch ungewohnt viel Verkehr und das Navi ist so verwirrt von diesen vielen Autos, dass wir glatt unsere Ausfahrt verpassen. Bis die ganze Kolonne gewendet hat und wieder hintereinander fahren kann, dauert es gute 30 Minuten. Unser Weg führt uns direkt am Flughafen vorbei, doch die Landschaft hier hat sich seit unserer Ankunft komplett verändert. Wo bei unserer Landung noch eine karge Landschaft aus Braun- und Gelbtönen vorherrschte, ist dieselbe nun satt grün und buschig. Unglaublich wie schnell sich hier das Landschaftsbild komplett verändern kann.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2582" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2443.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Den ganzen Tag über geht es, Kilometer abspulend, über langweilige Teerpisten. Die einzige Abwechslung bieten die vielen Polizeikontrollen, die uns schon nach der zweiten gehörig auf den Senkel gehen.&nbsp; Das einzige was uns zumindest ein bisschen auf Trab hält, ist immer mal wieder die Landschaft Afrikas, die einfach unbeschreiblich ist und ständig variiert. Auch aufregend: Straßenschilder. Ohne Mist, ich habe noch nie teils so lustige/skurrile, oder auch einfach nicht-zuzuordnende Schilder gesehen. Oder wisst ihr, was das hier sein soll?</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2583" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2448.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Gegen Abend erreichen wir die wunderschöne Lodge. Erster Anlaufpunkt, der Pool. Mit einem eiskalten Bier-Shandi (Radler) in der Hand kühlen wir uns von innen und außen. Herrlich im Urlaub.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unser guter Highli fläzt sich auf eine der gemütlichen Poolliegen. Als ich ihm mitteile, dass er irgendwie gerade so aussehe als würde er auf einem Gynäkologenstuhl sitzen, bekommt Highli spontan die Wehen und gebärt einen kleinen Elefanten.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2576" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2464.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Nach dem Aufbau des Lagers in der nahen Campsite, gibt es Essen. Unser Tisch ist im offenen gestalteten, reetgedeckten, Terrassenbereich der Lodge aufgebaut. Das Festmahl heute: Eland-Steaks. Die größte Antilope der Welt besitzt ein unglaublich butterzartes Fleisch. Die Steaks sind herrlich gewürzt und der grandiose Eigengeschmack des Wildes tut sein Übriges. Irgendwie muss ich beim Blick in die Runde an <a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-12">die Löwenfütterung von gestern Abend</a> denken. Als Nachtisch gibt es frisch zubereiteten, heissen, mit Schlagsahne behäuften Apfelkuchen. Bisher das mit Abstand beste Essen des gesamten Trips. &#8222;A Draum&#8220;, wie unser Bayer Uli sagt.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2577" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2471.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Schon während des Essens kann man unglaublich viele Gewitter am Horizont bewundern. Wir nehmen also unsere Stühle, bestellen uns noch einen Drink und setzen uns 100 Meter weiter auf die Wiese der Lodge, legen die Füße auf das hölzerne Geländer und genießen die Aussicht auf die Gewitter.&nbsp;Ein einzigartiges Panorama tut sich vor uns auf. Mindestens 8 Gewitter in hunderten Kilometer Entfernung werden gezählt. So weit entfernt, das man nicht mal den Donner hören kann. Die Blitze erhellen den Nachthimmel und zeichnen riesige Muster in die Wolken. Genau über uns ist der Himmel sternenklar. Abermillionen von fernen Planeten zaubern ein atemberaubendes Stilleben auf den wolkenlosen Himmel, nur durchbrochen vom ein oder anderen ziehenden Sputnik. Genau geradeaus unseres gemütlichen Sitzplatzes, tobt das mit Abstand heftigste Gewitter. Die Blitze zucken oft bis zum Boden und erhellen die rabenschwarze Wolke darüber, die sich wie ein Atompilz, sterbend langsam immer weiter nach oben quält. Gut gesättigt und getränkt lassen wir uns eine Stunde später zur Campsite fahren und&nbsp; verkriechen uns in die Zelte. Kaum liegen wir in der Horizontale, hat es eines der Gewitter bis zu uns geschafft und schiebt unser Einschlafen noch ein bisschen auf. Thema beim Abendessen war nämlich, wie man bei einem Gewitter in diesem Drahtkäfig auf dem Autodach, mit Holzunterlage und einer stählernen auf dem Boden liegenden Leiter, gegrillt werden würde. Mit den schlimmsten Bildern im Kopf lassen wir das Gewitter über uns herniedergehen. Zum Sorgen machen ist morgen auch noch ein Tag. &#8230;Hoffentlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="jig10" class="justified-image-grid jig-40a0e003623ff1f8ff287e4777796c5a jig-preset-global jig-source-nextgen"><div class="jig-clearfix"></div><noscript id="jig10-html" class="justified-image-grid-html" data-lazy-src="skiplazyload" data-src="skipunveillazyload"><ul><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2458.jpg" title="DSC_2458"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2458.jpg" alt="DSC_2458" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2458</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2462.jpg" title="DSC_2462"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2462.jpg" alt="DSC_2462" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2462</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2464.jpg" title="DSC_2464"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2464.jpg" alt="DSC_2464" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2464</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2471.jpg" title="DSC_2471"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2471.jpg" alt="DSC_2471" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2471</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2428.jpg" title="DSC_2428"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2428.jpg" alt="DSC_2428" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2428</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2432.jpg" title="DSC_2432"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2432.jpg" alt="DSC_2432" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2432</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2434.jpg" title="DSC_2434"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2434.jpg" alt="DSC_2434" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2434</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2439.jpg" title="DSC_2439"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2439.jpg" alt="DSC_2439" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2439</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2443.jpg" title="DSC_2443"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2443.jpg" alt="DSC_2443" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2443</p></li><li><a href="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2448.jpg" title="DSC_2448"><img loading="lazy" decoding="async" data-jig-noscript="1" src="https://backpackistan.de/wp-content/gallery/afrika-tag-13/DSC_2448.jpg" alt="DSC_2448" width="421" height="280" /></a><p class="jig-HTMLdescription">DSC_2448</p></li></ul></noscript></div>
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		<title>Südwest-Afrika &#8211; Tag 12 &#8211; Opuwo bis Mount Etjo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[soerenvogelsang]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 02:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseberichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gefahrene Kilometer: 480 &#8211; Opuwo bis Mount Etjo &#160; Gestern Nacht hat es angefangen zu regnen und heute morgen regnet noch immer. Der Himmel ist verhangen, es ist für afrikanische Verhältnisse ganz schön kalt und eine Besserung des Wetters ist nicht in Sicht. Die Regenzeit...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gefahrene Kilometer: 480 &#8211; Opuwo bis Mount Etjo</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/sudafrika-tag-11">Gestern Nacht</a> hat es angefangen zu regnen und heute morgen regnet noch immer. Der Himmel ist verhangen, es ist für afrikanische Verhältnisse ganz schön kalt und eine Besserung des Wetters ist nicht in Sicht. Die Regenzeit hat uns nun leider doch voll erwischt. Kurz nach dem (natürlich wieder absolut grandiosen) Frühstück, ruft der General zur Krisensitzung. Alle sind wir uns einig, das Wagnis, nun die nächsten drei Wochen von diesem Wetter begleitet zu werden, möchte niemand von uns eingehen. Wir beschliessen kurzerhand die gesamte Route komplett umzuschmeißen, und rückwärts an unsere eigentlich geplante Tour heran zu gehen. Sprich: Wieder zurück nach Windhoek und von dort aus die gesamte Tour exakt anders herum zu fahren. Nach Windhoek sind es ungefähr 1200km. Wir lassen sämtliche Straßen mit einem C, oder niedriger außen vor und fahren die von hier aus sehr gut zu erreichende B1, die als eine der wenigen Straßen Namibias komplett geteert ist, bis nach Windhoek durch. Das erspart uns matschige, gefährliche, oder gleich gänzlich unpassierbare Passagen und ermöglicht uns bei einem strammen Plan, Windhoek in nur zwei Tagen wieder zu erreichen. Wir wollen also dem schlechten Wetter einfach davon fahren. Hach, wenn das in Deutschland nur genau so einfach wäre…</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2565" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2331.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesagt, getan. Eingekauft werden muss so nun nicht mehr, da auf dieser Strecke genug Zivilisation existiert. Wir machen uns also sofort auf die Socken. Endlich kann man mal etwas schneller, als 60 fahren. Allerdings ist diese B1 noch langweiliger als die Autobahnen in Deutschland. Höchsttempo 100 und so gut wie kein Verkehr. Horis erschleicht sich ganz nebenbei, trotz absolut ruhiger Fahrt, den Titel des Deppen des Tages. Nach circa zwei Stunden auf dieser angenehmen Straße, bemerkt Team 1, schwarze, undefinierbare Gegenstände, die sich vom voraus fahrenden Fahrzeug (Team 5) ablösen. Die Kolonne hält und man stellt fest, dass Team 5 es tatsächlich auf dieser Luxuspiste geschafft hat, den nächsten Reifen zu Klump zu fahren. Der dritte kaputte Reifen dieser Tour, das dritte Mal ist es Team fünf. 3 zu 0 zu 0 zu 0 zu 0 zu 0 zu 0. Herzlichen Glückwunsch.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2568" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-399x600.jpg" alt="" width="399" height="600" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-399x600.jpg 399w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-768x1155.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-681x1024.jpg 681w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-700x1053.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373-199x300.jpg 199w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2373.jpg 997w" sizes="(max-width: 399px) 100vw, 399px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Himmel klart, je weiter wir gen Süden fahren, immer mehr auf und stellenweise haben wir sogar wieder Sonne. Alle sind guter Dinge, der Regenzeit zu trotzen. Doch auf den letzten 50 Kilometern, tauchen plötzlich wieder dicke, schwarze Wolken links von uns auf. Unsere Hoffnung, einfach an dieser Gewitterfront vorbei zu rasen, wird schon zehn Kilometer später zunichte gemacht. Wir müssen für die letzten 40km auf eine Sandpiste wechseln und diese geht leider links von der Straße ab und führt uns genau in das Gewitter hinein. 15min später fahren wir mit den Scheibenwischern auf Voll-Speed durch den prasselnden, afrikanischen Regen. Die Kolonne verlangsamt die Geschwindigkeit drastisch, da die Piste binnen kürzester Zeit matschig-glatt ist.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2571" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2403.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Es kommt einem vor, als würde man auf Schmierseife fahren. Gott sei Dank haben wir Allrad. Anders wären die sich in sekundenschnelle bildenden tiefen Matschlöcher nicht zu durchqueren. Zu allem Überfluss und unserem großem Erstaunen, fängt es urplötzlich auch noch an murmelgroße Hagelkörner auf unsere Dächer niederzuregnen. Die Soundkulisse im Auto ist mit dem eh schon lauten Regen so laut, dass man sich kaum mehr gegenseitig verstehen kann. Ein Paar Minuten später ist der ganze Spuk, genau so plötzlich wie er kam, vorbei.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2572" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2408.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Unsere heutige Übernachtungsmöglichkeit ist eine Safari Lodge. Auf dem gesamten Gelände der Lodge springen Blessböcke, Oryxe, Flusspferde und andere heimische Tiere munter und frei durch die Gegend. Die Löwen allerdings befinden sich glücklicherweise in einem seperaten Gelände der Anlage. Puh. Allerdings verspricht uns Gisbert für Abends wieder eine kleine Überraschung. Das Abendessen ist der Hammer. In der Atmosphäre eines Rundhauses mit einer Feuerstelle in der Mitte, werden die heissen, auf dem offenen Ofen vorgeheizten massiven Eisenplatten, auf einem Holztablett serviert. Blessbockfilet, Oryxkebap und Springbockwurst stehen zur Auswahl. Wir stürzen an den offenen Grill, der die Hütte angenehm aufwärmt und lassen uns die heissen Platten voller Leckereien packen. Jetzt seien wir gut genug gemästet für die Löwenfütterung, scherzt der General. Wow, das also ist die heutige Überraschung. Wir werden eine Löwenfütterung sehen. Nach Tierliebe vorhin auf dem Parkplatz (siehe Bild) nun also die dunkle und grausame Seite der Tierwelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2569" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2382.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Als wir den 22 sitzigen Safari-Jeep-Bus besteigen, hat es wieder angefangen zu regnen. Auf dem Weg zum mehrere Hektar großen Gehege der Löwen, setzt zum immer stärker werdenden Regen, nun auch noch ein äußerst ungemütlicher, kalter Wind ein. Na hoffentlich sind die Löwen wetterfest. Wir halten vor einer Palisade aus Bambus und Stacheldraht. Eine eisenbeschlagene Tür wird geöffnet und die Leiter des Toyotas heruntergeklappt. Die ersten Blitze zucken am Himmel. Als wir den schmalen und niedrigen Tunnel zu den Löwen betreten, hallt der Donner hundertfach von den Wänden wieder. Eine absolut gespenstische Atmosphäre. Der enge Gang führt in eine Art L-förmigen Bunker, der mit einer circa 20cm hohen und mit Eisenstangen beschlagenen Guckscharte ausgestattet ist. Wir lassen uns auf einer ledernen Sitzbank nieder. Das Licht wird gelöscht. Die Blitze zucken über den Himmel und tauchen die Savanne dahinter in ein unheimliches Licht. Mit dem nächsten Donnergrollen&nbsp;wird die Flutlichtanlage im Außenbereich eingeschaltet und gibt den Blick frei auf ein angekettetes Giraffenhinterteil.&nbsp;</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2561" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2421.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Der Köder für die Löwen. Alle sind mucksmäußchenstill und warten. 5 Minuten… 10 Minuten… 15 Minuten. Der Regen ebbt langsam ab. Nach circa 20 Minuten kommen wie aus dem Nichts 2 Löwen um die Ecke des Bunkers geschossen. Niemand von uns 14 Leuten hat auch nur einen Laut vorher vernommen. Ich stelle mir vor, wie wir nachts im Lager sitzen und von diesen majestätischen und unglaublich gefährlich Tieren ohne es zu merken beobachtet werden. Gruselig. Der Löwe und die wesentlich ältere (schwangere?) Löwin stürzen sich auf den Kadaver.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2562" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2422.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Direkt vor unseren Augen zerfetzen die beiden Könige der Tierwelt das Stück Fleisch wie der Mixer den Frosch. Ein unglaubliche Schauspiel. Wir sind froh, eine massive Wand zwischen uns und den Tieren zu haben. Wir schiessen die Fotos unseres Lebens, aber die Erinnerungen an diese Fütterung wird jedem von uns wohl für immer bleiben. Die Stimmung und die Geräusche kann man leider auf keinem Foto der Welt festhalten. Das Knirschen und Knacken der Knochen, sowie das Schmatzen des Fleisches und der Sehnen geht einem, allein beim wieder daran Denken, durch Mark und Bein. Währenddessen zucken immer wieder Blitze vom Himmel herab und tauchen die Szenerie in noch unheimlicheres Licht. 30 Minuten später ist das ganze Schauspiel vorbei. Die Löwen lassen nur noch ein paar Fetzen des Kadavers übrig.</p>
<p><a href="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-2564" src="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-600x399.jpg" alt="" width="600" height="399" srcset="https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-600x399.jpg 600w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-768x510.jpg 768w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-1024x681.jpg 1024w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-700x465.jpg 700w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426-300x199.jpg 300w, https://backpackistan.de/wp-content/uploads/2018/06/DSC_2426.jpg 1500w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>Die Tiere verschwinden lautlos auf ihren Samtpfoten in die Weite der Savanne und werden schon nach wenigen Metern aus dem Flutlicht heraus unsichtbar.&nbsp; Das Licht im Inneren des Bunkers wird wieder eingeschaltet. Es ist noch kälter als vorhin und der Regen&nbsp;hat an Intensität auch noch einmal gehörig zugenommen. Auf dem Weg zurück stelle ich mir genau eine Frage: Wie beschissen kalt kann es eigentlich im Hochsommer in Afrika sein?! Das gibts doch nicht. Nass und durchgefroren verschwinden wir alle schnell in unseren Dachzelten und werden vom Grunzen und Schnauben der nahen Flusspferde und dem plätschernden Regen auf unseren Dachzelten, langsam in den Schlaf gewiegt.</p>
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